Deutschland Tour 2018 terminiert

Die erste Ausgabe der Deutschland Tour nach ihrem Verschwinden im Jahr 2009 findet vom 23.- 26. August 2018 statt.

Bereits im März 2018 habe ich über einen Termin spekuliert. Grundsätzlich lag ich damit gar nicht so falsch. Damals vermutete ich:

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"Love your name" - Canyon Bikes

Hier entwickelt sich gerade ein spannender Twitter-Thread: Wird @Canyon nachgeben und seinen Twitter-Handle an @Canyon_Bikes eintauschen? Stay tuned!


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Oh oh, Obike

Habt ihr euch auch schon über die Masse an gelb-grauen Rädern auf Münchens Fußwegen gewundert? Obike heißen die Gefährte eines Radverleihers aus Singapur, der in Europa durchstarten möchte.

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Stinke-Schloss soll Fahrraddiebe abschrecken

Ein Fahrradschloss, das zurückschlägt? Das ist das Versprechen der Macher des SkunkLock. Nun lassen sich die Erfinder des Stinke-Schlosses crowdfunden.

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Think outside the box what could be inside

To think outside the box - querdenken also. Manchmal muss man die Sprichwörter tatsächlich wörtlich nehmen. So macht es auch die niederländische Radmanufaktur Vanmoof - mit einer wahrlich cleveren Idee.

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Zeichne! Und ich sage dir, wer du bist

Ein Stift. Ein Blatt Papier. Eine simple Aufgabe. Oder ist diese Aufgabe doch nicht so trivial? Sie lautet: Skizziere ein Fahrrad! Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Ergebnisse sind beachtlich. Und der Blogger Gianluca Gimini erweckt diese Skizzen zum Leben.

Skizze eines Fahrrades
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Wohnst du noch, oder radelst du schon?

Billy, Bällebad und bald auch Bikes: Nicht nur unser Wohnzimmer will der Möbelmarkt Ikea einnehmen. Künftig sollen wir auch auf seinen Rädern durch die Stadt fahren.  Das Ikea-Bike folgt hierbei konsequenterweise den hauseigenen Prinzipien: schlicht, wartungsarm und zweckorientiert.

Ikea verkauft ab August auch Fahrräder namens SLADDA
Das ist SLADDA - das Ikea-Bike
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Shorts: Deutschlandtour, Jan Ullrich, Straußenjagd

In den Shorts präsentieren wir Kurz-Nachrichten, Fundstücke und Kleinigkeiten, die wir euch nicht vorenthalten möchten. Den Auftakt machen die Deutschlandtour, Jan Ullrich und ein außergewöhnliches Treffen mit dem Road Runner.

Füßgängerzonen in München können nun per Rad durchquert werden
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#FollowFabian - Eine Legende sagt „Uf Widerluege“

Nach 16 Jahren Profiradsport und unzähligen Titeln verabschiedet sich Fabian Cancellara in seine letzte Saison. Eurosport begleitet ihn dabei.

Füßgängerzonen in München können nun per Rad durchquert werden
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München öffnet sich für Radler - und verschließt sich zugleich

Was haben die hessische Kleinstadt Witzenhausen und Bayerns Landeshauptstadt gemeinsam? Richtig, beide erlauben es, Radlern zu bestimmten Uhrzeiten durch Fußgängerzonen zu fahren.

Füßgängerzonen in München können nun per Rad durchquert werden
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Nike macht Portland zur Biketown

Was in München die Stadtwerke sind, ist in Portland Nike: Der Sportartikelhersteller finanziert in seiner Heimatregion ein Fahrradleihsystem.

Nike Räder für Portland
Das Nike-Rad für Portland
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Bike To Work

11 Kilometer. 26 Minuten. Verknappt auf zwei. Ziemlich nass und grau. Aber so sieht er aus, mein Weg zur Arbeit.

Fabian Parchmann

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Stop and Go: Volle Fahrt trotz roter Ampel

Rote Ampel und weit und breit kein Auto in Sicht. Losradeln oder nicht? Diese Frage versucht SZ.de zu beantworten und wirft einen Blick nach Übersee, der Interessantes offenbart.

Rote Ampel für Radfahrer - stehenbleiben oder drauflosrollen?
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Movies to watch: "Höllentour - Die Tour der Helden"

Man mag es nicht wahrgenommen haben, aber der Radsport ist doch tatsächlich ein viel beachtetes Thema in Film und Fernsehen. Daher möchte ich nach und nach die sehenswertesten Produktionen vorstellen.

Höllentour - Die Tour der Helden Filmplakat
Höllentour - Die Tour der Helden.

Den Beginn macht die sehr beeindruckende Dokumentation „Höllentour - Die Tour der Helden“ aus dem Jahr 2004. Regisseur und Drehbuchautor Pepe Danquart wählt für seinen Film die Jahrhunderttour 2003. 100 Jahre nach ihrer ersten Austragung ist es kriegsbedingt die 90. Frankreichrundfahrt, auf der der Zuschauer die Hauptprotagonisten Erik Zabel und Rolf Aldag begleitet. Zugleich handelt es sich bei der Tour 2003 um eine der spannendsten: Jan Ullrich kehrt nach einer sechsmonatigen Sperre in den Rennzirkus zurück und tritt mit dem Team Bianchi an, um Lance Armstrongs fünften Sieg zu verhindern. Die beiden Stars sind im Film lediglich Randfiguren. Doch das verleiht dem Ganzen eine nur noch größere Authentizität. Denn während sich die Teamkapitäne von ihren Domestiken unterstützen lassen, erfährt der Zuschauer, wie es ist, als Helfer, Angreifer und Sprinter durch die Tour zu kommen. Stürze, offene Wunde, gebrochene Schlüsselbeine sind im Fahrerfeld Normalität.

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Helm oder kein Helm? Die Gretchenfrage, die keine ist

Bevormunden, aufklären oder selbst überlassen? Das Helmtragen wird kontrovers diskutiert. Hilft oder (ver)hindert eine Helmpflicht? Wann das Tragen eines Helms quasi unabdingbar ist und wie die Profis damit umgehen. Eine Einordnung.

Radlerin ohne Helm in der Stadt
Radfahrerin ohne Helm. Foto: Stephan Doleschal / Vienna Cycle Chic

Dies ist keine Mahnung. Kein erhobener-Zeigefinger-Text. Ich muss gestehen, dass ich die Frage, ob ich einen Helm trage, nicht uneingeschränkt bejahen kann. Woran liegt das? Ganz einfach: Das Gefährt macht den Unterschied. Fahre ich mit dem City-Bike 1,5 Kilometer in die Münchner Innenstadt und bin so 10 Minuten unterwegs, behaupte ich, das Risiko ob eines obsoleten Helmes gering halten zu können. 

Anders beim Rennradeln: Hier bin ich zwei, drei, vier oder gar mehr Stunden unterwegs. Dabei lege ich Strecken zwischen 60 und 170km zurück. Die Rechnung darf jeder gern allein durchführen. Allein das Tempo, die Dauer der Straßennutzung und die Kontaktzahl mit Autofahrern lassen mich da nicht lange überlegen, ob der Helm drauf soll oder nicht. Aber auch das war nicht immer so. Und ich kann auch erklären warum: Es sind die Idole.

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Der Club der Verrückten

Verrückt ist ja relativ. Wenn ich Freunden von Alpenüberquerungen per Rennrad erzähle, halten das viele von ihnen für verrückt. "Alles eine Sache des Trainings, der Ausrüstung, Vorbereitung und der Begleitung", entgegne ich regelmäßig. 

Das folgende Vorhaben aber hat tatsächlich etwas von "Verrückt sein":

Es gibt da diesen Club. Und diesen Berg in Frankreich. In Symbiose ergibt das diese gewisse Verrücktheit. Aber eins nach dem anderen. 

Gipfel des Mont-Ventoux
Gipfel des Mont-Ventoux. Foto: BlueBreezeWiki (CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons)

Der Mont-Ventoux, genannt "der weiße Riese" - ein Berg in den Provenzalischen Voralpen. Nicht besonders hoch mit seinen 1912 Höhenmetern, hat er sich doch zu einer Art Mythos aufgeschwungen. Etliche Male war er Ziel und Überquerungspunkt bei der Tour de France. Auch Tote hat dieser Gipfel zu beklagen. Vegetativ ist er hochinteressant, da er vorwiegend aus Kalkstein besteht - daher die Farbgebung und sein Spitzname.

 

Der Club, er nennt sich "Club des Cinglés du Mont-Ventoux". Nun gut. "Club" ist klar. "du Mont-Ventoux" - auch klar. "Cinglés" ...schnell mal gegoogelt: "Verrückte", "Bekloppte". Oha. "Der Club der Verrückten des Mont-Ventoux". Und bei genauer Betrachtung ist es auch kein Stück weniger als verrückt und bekloppt. Um die zweifelhafte Ehre zu erlangen, diesem elitären Club anzugehören, muss dieser Berg nicht weniger als dreimal erklommen werden. An einem Tag. Ziehen wir die sonnenarmen Stunden eines durchschnittlichen Sommertages ab, bleiben einem Pi mal Daumen 12 Stunden, um das zu packen. Aber was gilt es denn eigentlich zu packen?

 

Die Fakten dieses Berges: Insgesamt drei vollwertige Auffahrten bietet der Mont-Ventoux. Eine Vierte scheint eine Art bewaldeter Feldweg zu sein - ungeeignet für Rennradfahrer. Der erste der möglichen Wege nach oben beginnt ab Bédoin süd-westlich des Ziels. 21,5 Kilometer mit durchschnittlich 7,5% und max. 12,5% Steigung. Hat man das hinter sich, fährt man praktischerweise eine Abfahrt hinab, die einen an den zweiten der drei Startorte bringt, Malaucène im Westen. Dort wird quasi sofort wieder kehrt gemacht und nun 21,2 Kilometer mit 7,5% und max. 14% Steigung in Angriff genommen - die Straße, die man eben noch hinunterrauschte. Wieder am Gipfel geht es ins Tal nach Sault, im Osten des Berges. Auch hier: Rad umdrehen und wieder aufwärts - 25,8 Kilometer mit im Schnitt 4,7% und max. 12,5% Steigung. Macht in Summe 68,5 Kilometer. Allein bergauf. Rund 4400 Höhenmeter. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist nur, dass jede dieser Straßen jeweils einmal erklommen wird. 

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Deutschlands "bicycle superhighways"

Radschnellwege - der ein oder andere wird davon sicherlich mal etwas gehört haben. Das sind im Prinzip Autobahnen für Radfahrer. Die Idee dahinter ist, entfernte Orte schnell erreichbar zu machen und Autofahrer zum Umstieg aufs Zweirad zu bewegen. Aktuell überbieten sich Kommunen und Gemeinden damit, den längsten dieser Wege zu installieren oder zumindest zu planen.

Auch das amerikanische Kultur- und Technikportal The Verge ist auf die "bicycle superhighways" aufmerksam geworden.

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Bienvenue, le Tour de France & Bikesociety.de

Welch bessere Gelegenheit kann es geben, diesen/dieses Blog (das klären wir später) mit der - zumindest aus deutscher Sicht - Radsport-Nachricht des Jahres zu starten? Keine. Deswegen ist die Freude um so größer: Der Grand Depart, also der Auftakt der Tour de France, kommt 2017 nach Deutschland. Nach Düsseldorf um genau zu sein. Was für Außenstehende nicht sonderlich spektakulär klingt und mitunter zu Klärungsbedarf  führt ("Hä!? Warum findet die Frankreichrundfahrt in Deutschland statt?"), ist ein starkes Signal für einen lange totgeglaubten Sport in unserem Land.

Man möge sich zurückerinnern: Nach Jahren ausufernder TV-Präsenz im Öffentlich-Rechtlichen und dem einen oder anderen Doping-Skandal später, findet Radsport in der öffentlichen Wahrnehmung heutzutage kaum mehr statt. Erst 2015 wagt die ARD das vorsichtige Comeback in Sachen Tour-Übertragung.

Grund genug gibt es allemal: Nachdem sich die "alte Garde" so langsam aber sicher aus dem Profizirkus verabschiedet (Ulle & Co.) oder in unterklassigen Teams anheuert (Sinkewitz & Co.) und die "neue Garde" (Kittel & Co.) beachtliche Erfolge beim größten Rad-Event der Welt einfährt, können sich die Landesrundfunkanstalten kaum mehr wehren. Schließlich will man dem pan-europäischen Sender Eurosport, der immer fleißig und kompetent in aller Ausführlichkeit aus Frankreich berichtet, nicht alle Lorbeeren einsammeln lassen.

Um so spannender wird zu beobachten sein, wie und in welchem Ausmaß ARD und vielleicht sogar wieder das ZDF im Jahr 2017 die Tour de France begleiten.

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